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(Melodie von:
This Old House / Das Haus von Rocky-Tocky)
Unser Burch
had loggre Schindln und des Dor des gehd rechd schwer. A die
Dürschdögg sinn rechd niedrig und des ärchert
manchn sehr. Doch die Feiern in dem Burchhof die entschädign
dafür. Do wird glachd und danzd und gsunga und do gibds
a reichlich Bier.
Refrain: Mir sin der Drubb
vom Fürschdn Georch mir singa und mir schrein mir
saafn wie die Lecha und manchmol mäi ma spein
Ja
mir san die Löwenlanze mir stenga fest banand des
konn a kaana ändern net mit und net ohne Gwand
Und
in saaner Burchkabbeln hoggd der Bader Glemens drin, dräumd
vo hohem Amd und Würdn und hodd sunst nix gscheids im
Sinn. Redt bei Diesch blos nu vom Greuzzuch, schiggt den
Fürschd ins Heilge Land, denn wenn de do drund erscht
rumhubfd hod er alles in der Hand.
Refrain
Unser
Gnabbe hassd Andreas, lernd bam Fürschd a Mo zu sei, doch
so richtig in des Minnen kam er bisher no ned nei. Wie bei
derer Magd er gland is, des is kam so richdi klar, doch die
Haubdsach für uns alle is das er a Jungfrau
WAR!!!
Refrain
Gaugler Radz langd nach di Bälle,
in di Händ do hädd ers gern, massdns liengs nou rum
am Bodn, in di Geign däns nan schberrn. Gaugler Radz
langd nach di Bälle, in di Händ do hädd ers
gern, und sei scheene glane Magd doud nam des a ned
verwehrn.
Refrain
Haubdmann Ingolf is a Schmarrer,
der was immer no a Gschichd, wer no den amol daschlechd, dann
bloss middn ins Gesichd. Mid der Goschn vo dem Gracher is des
nämli su a waor, wenn der wergli amol doud is di redd
weider dann sogoar.
Refrain
Haubdmann Ingolf und
sei Deggn sin a ganz a bsondres Gspann, all zu gern däd
der do hoggn drunter zamm mid aner glann. Doch die Weiber,
was a Unglück, wolln an Kerl der ned blos red, durch des
babbln vo dem Hirschn bleibd er einsam in seim
Bed.
Refrain
Gräfin Xandra is die Fürschdin
vo dem Haufn - im Momend, Unser Fürschd hodd mehr scho
hiegmachd, a wenn die uns bleibn kennd. Kummd vo weid her,
red ganz seldsam, doch des iss uns alle Wurschd, schläffd
am Diesch ei, schimbfd mim Fürschdn, lachd mid uns und hodd
an Durschd.
Refrain
Bardin Katja drehd di Leier a
wenn manchmal aner sachd, dass kaum drehd und vill mehr
leierd, do des lässd sie außer achd Denn wenn aner
schimbfd afs leiern hold sie ihrn Gasbogg raus, mid dem
dudlds, des meggn alle, blos der Fürschd ned - der flibbd
aus.
Refrain
Herold Michl hassd der Neie, hod vom
Fürschd des Gwand steds o, is vill lauder wie der Alde,
fassd sogar a Magd gern o. Doch des Bier des seid kurzen der
andauernd uns oschlebbt konst ned saufn denn des schmeggt als
war drin a radz verreggt.
Refrain
Köchin
Heidrun hast die Chefin vo die ganzen Weiberleit, a den
Fürschd mechs kommandieren doch des geht dann do zu
weit. In die Kochtöpf vo der Heidrun schwimmt is Fleich
und a is Gmüs und wenn alle wergli Glügg ham gibds
a Subbn gelb und süß.
Refrain
Soldat
Tomas is a Kämpe, wie nan seldn aner gseng, und die
Sanis auf die Fesde scheina nan ersd recht zu meng. Haud sei
Messa si bam Fechdn selba in sein Schengl nei, des is Fair
sunst kennt ma maana, daß der unbesiegar
sei.
Refrain
Und des Banner vo dem Haufn schlebbd
der Bernhard durch des Land, des is su a mordsdrum Ding, des
hädd gem a haufn Gwand. Soldat Bernhard stammd vom
Biberg und der Ort der klingt recht ned, doch sei Alde dent
do anders, lies nan so ned in ihr Bedd.
Refrain
Magd
Bianca gibd afs Pferdl vo dem Grafn recht gud acht, doch am
aller aller libstn hoggds am Bernhard in der Nacht. Schaud am
Doch stehts nach dem Malik, kümmert si mid vill
Gefüll, schlebbd nan mid ins gresd Gedümmel,
wurscht ob irgendans des will.
Refrain
Soldat
Kasper stammt vo weid weg, mancher mant der wär recht
arm, nach seim Zeld da kennt mas mana, des is weiß und
brauchd zwa Farbm. Blos af aans do solld ma Acht gebn, des
wird Deier und a Bloch, deds die Armbrüst schnell
verramer, der machds hie, zwaa an am Doch.
Refrain
Soldat
Tim säft wie a Großer, hogd danach im kaldn Reng, auf
der Murach vor zwaa Joar wars, doch dem han ned alle gseng. Hogd
bis morgns da und doud bibbern, doch des affsteh schaffd er
ned, bis der Fürschd kummd und in redded und nan
neibringd in sei Bed.
Refrain
Af die Nachtwach hod
er Abo, de is seins, wie jeder was, denn do hoggd er und er
Dichded mit vil Einsatz und vil Spaß. Und des hörn
mir dann am Abnd draff, ob mir wollen oder ned, vorher geht
ned, denn vill früher kommd er seldn ausm
Bed.
Refrain
Franz der Burchschmied is der Beste,
des song alle na und fern, seine Hilfe mid der Feldschmied
nudzd a jeder wergli gern. Doch di Schilde vo dem Oxn meng di
Männer ned so rechd, die sin schwer so wie a wongrad,
bas blos af das kann derschlechd.
Refrain
Und der
Rudi unser Alder is mim Franz a prima Gspann, was der a macht
haud der andre unders volk und bringds an Mann. Mid vil
Gschraa steht er im Lager, fragt wer Münzen kaufen will und
die Leid zahln wie die Bledn in der Hoffnung, er wird
still.
Refrain
Die Magd Lena kummt zwar selten,
doch wenns kummt, na machts a Gschrei, haud si mit der Klan
vom Herold, stört den Auftritt dann dabei. Die zwa Weiba
sin wie Furien, kratzn, spuggn, plärrn und schlong, die
Soldaten, wo da neimäin, kennas Keddnhemd
vertrong.
Refrain
Markgraf Georg, unser Herscher,
faggld Bauernhäuser ab, brandschatzd Weiber ohne End,
häld die Dienerschaft auf Trab. Is bam Saufn und bam
Singa stets ganz vorne mit dabei, sächd nachds Bäum
um und der Kreuzzug is ihm völlig einerlei.
Refrain
Unser
Wabbn is a Löwe, is schee gelb mid Flügl dro, prangt
af Schwarz, zeigt seine Kralln, bleckt die Zunga und gibt
o. Schwarz und Geld sin unsre Farbn, Lanzi babbt am Fürscht
blos dro, bei uns blitzts auf unsere Schilde, habn
schwarz-gelb Kiddl o.
Refrain
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