Der Trupp vom Fürsten Georg




(Melodie von: This Old House / Das Haus von Rocky-Tocky)

Unser Burch had loggre Schindln und des Dor des gehd rechd schwer.
A die Dürschdögg sinn rechd niedrig und des ärchert manchn sehr.
Doch die Feiern in dem Burchhof die entschädign dafür.
Do wird glachd und danzd und gsunga und do gibds a reichlich Bier.

Refrain:
Mir sin der Drubb vom Fürschdn Georch
mir singa und mir schrein
mir saafn wie die Lecha
und manchmol mäi ma spein

Ja mir san die Löwenlanze
mir stenga fest banand
des konn a kaana ändern
net mit und net ohne Gwand

Und in saaner Burchkabbeln hoggd der Bader Glemens drin,
dräumd vo hohem Amd und Würdn und hodd sunst nix gscheids im Sinn.
Redt bei Diesch blos nu vom Greuzzuch, schiggt den Fürschd ins Heilge Land,
denn wenn de do drund erscht rumhubfd hod er alles in der Hand.

Refrain

Unser Gnabbe hassd Andreas, lernd bam Fürschd a Mo zu sei,
doch so richtig in des Minnen kam er bisher no ned nei.
Wie bei derer Magd er gland is, des is kam so richdi klar,
doch die Haubdsach für uns alle is das er a Jungfrau WAR!!!

Refrain

Gaugler Radz langd nach di Bälle, in di Händ do hädd ers gern,
massdns liengs nou rum am Bodn, in di Geign däns nan schberrn.
Gaugler Radz langd nach di Bälle, in di Händ do hädd ers gern,
und sei scheene glane Magd doud nam des a ned verwehrn.

Refrain

Haubdmann Ingolf is a Schmarrer, der was immer no a Gschichd,
wer no den amol daschlechd, dann bloss middn ins Gesichd.
Mid der Goschn vo dem Gracher is des nämli su a waor,
wenn der wergli amol doud is di redd weider dann sogoar.

Refrain

Haubdmann Ingolf und sei Deggn sin a ganz a bsondres Gspann,
all zu gern däd der do hoggn drunter zamm mid aner glann.
Doch die Weiber, was a Unglück, wolln an Kerl der ned blos red,
durch des babbln vo dem Hirschn bleibd er einsam in seim Bed.

Refrain

Gräfin Xandra is die Fürschdin vo dem Haufn - im Momend,
Unser Fürschd hodd mehr scho hiegmachd, a wenn die uns bleibn kennd.
Kummd vo weid her, red ganz seldsam, doch des iss uns alle Wurschd,
schläffd am Diesch ei, schimbfd mim Fürschdn, lachd mid uns und hodd an Durschd.

Refrain

Bardin Katja drehd di Leier a wenn manchmal aner sachd,
dass kaum drehd und vill mehr leierd, do des lässd sie außer achd
Denn wenn aner schimbfd afs leiern hold sie ihrn Gasbogg raus,
mid dem dudlds, des meggn alle, blos der Fürschd ned - der flibbd aus.

Refrain

Herold Michl hassd der Neie, hod vom Fürschd des Gwand steds o,
is vill lauder wie der Alde, fassd sogar a Magd gern o.
Doch des Bier des seid kurzen der andauernd uns oschlebbt
konst ned saufn denn des schmeggt als war drin a radz verreggt.

Refrain

Köchin Heidrun hast die Chefin vo die ganzen Weiberleit,
a den Fürschd mechs kommandieren doch des geht dann do zu weit.
In die Kochtöpf vo der Heidrun schwimmt is Fleich und a is Gmüs
und wenn alle wergli Glügg ham gibds a Subbn gelb und süß.

Refrain

Soldat Tomas is a Kämpe, wie nan seldn aner gseng,
und die Sanis auf die Fesde scheina nan ersd recht zu meng.
Haud sei Messa si bam Fechdn selba in sein Schengl nei,
des is Fair sunst kennt ma maana, daß der unbesiegar sei.

Refrain

Und des Banner vo dem Haufn schlebbd der Bernhard durch des Land,
des is su a mordsdrum Ding, des hädd gem a haufn Gwand.
Soldat Bernhard stammd vom Biberg und der Ort der klingt recht ned,
doch sei Alde dent do anders, lies nan so ned in ihr Bedd.

Refrain

Magd Bianca gibd afs Pferdl vo dem Grafn recht gud acht,
doch am aller aller libstn hoggds am Bernhard in der Nacht.
Schaud am Doch stehts nach dem Malik, kümmert si mid vill Gefüll,
schlebbd nan mid ins gresd Gedümmel, wurscht ob irgendans des will.

Refrain

Soldat Kasper stammt vo weid weg, mancher mant der wär recht arm,
nach seim Zeld da kennt mas mana, des is weiß und brauchd zwa Farbm.
Blos af aans do solld ma Acht gebn, des wird Deier und a Bloch,
deds die Armbrüst schnell verramer, der machds hie, zwaa an am Doch.

Refrain

Soldat Tim säft wie a Großer, hogd danach im kaldn Reng,
auf der Murach vor zwaa Joar wars, doch dem han ned alle gseng.
Hogd bis morgns da und doud bibbern, doch des affsteh schaffd er ned,
bis der Fürschd kummd und in redded und nan neibringd in sei Bed.

Refrain

Af die Nachtwach hod er Abo, de is seins, wie jeder was,
denn do hoggd er und er Dichded mit vil Einsatz und vil Spaß.
Und des hörn mir dann am Abnd draff, ob mir wollen oder ned,
vorher geht ned, denn vill früher kommd er seldn ausm Bed.

Refrain

Franz der Burchschmied is der Beste, des song alle na und fern,
seine Hilfe mid der Feldschmied nudzd a jeder wergli gern.
Doch di Schilde vo dem Oxn meng di Männer ned so rechd,
die sin schwer so wie a wongrad, bas blos af das kann derschlechd.

Refrain

Und der Rudi unser Alder is mim Franz a prima Gspann,
was der a macht haud der andre unders volk und bringds an Mann.
Mid vil Gschraa steht er im Lager, fragt wer Münzen kaufen will
und die Leid zahln wie die Bledn in der Hoffnung, er wird still.

Refrain

Die Magd Lena kummt zwar selten, doch wenns kummt, na machts a Gschrei,
haud si mit der Klan vom Herold, stört den Auftritt dann dabei.
Die zwa Weiba sin wie Furien, kratzn, spuggn, plärrn und schlong,
die Soldaten, wo da neimäin, kennas Keddnhemd vertrong.

Refrain

Markgraf Georg, unser Herscher, faggld Bauernhäuser ab,
brandschatzd Weiber ohne End, häld die Dienerschaft auf Trab.
Is bam Saufn und bam Singa stets ganz vorne mit dabei,
sächd nachds Bäum um und der Kreuzzug is ihm völlig einerlei.

Refrain

Unser Wabbn is a Löwe, is schee gelb mid Flügl dro,
prangt af Schwarz, zeigt seine Kralln, bleckt die Zunga und gibt o.
Schwarz und Geld sin unsre Farbn, Lanzi babbt am Fürscht blos dro,
bei uns blitzts auf unsere Schilde, habn schwarz-gelb Kiddl o.

Refrain